Die Sirene dient nicht nur der Alarmierung der Feuerwehr im Falle eines Einsatzes. Ihre Aufgabe ist auch die Warnung bzw. Alarmierung der Bevölkerung im Zivilschutz und Katastrophenfall. Vielen älteren Menschen sind die Signale noch aus schlechteren Zeiten in Erinnerung. Aber auch in der heutigen Zeit kann es wichtig sein die Signale richtig deuten zu können. Wir haben die vier möglichen Signale in der unteren Tabelle mit einer kurzen Beschreibung zusammengefasst
| Bezeichnung | Sirenenton - Signal | Was ist zu tun? |
|---|---|---|
| 1. Signal | ![]() |
Dieser fasst allen Menschen bekannte Warnton von 3x15 Sekunden dient zur Alarmierung der Feuerwehr im Einsatzfall. |
| 2. Signal | ![]() |
Der gleichbleibender Dauerton von 3 Minuten bedeutet eine "Warnung" der Bevölkerung vor bevorstehenden Gefahren. Dies können Elementarereignisse, technische Katastrophen, Radioaktivität oder andere schwerwiegende Ereignisse sein. Schalten Sie Ihr Radio oder Fernseher ein und beachten Sie die Verhaltensmaßnahmen. |
| 3. Signal | ![]() |
Dieses Signal, ein auf- und abschwellender Heulton von mindestens 1 Minute Dauer, wird bei einer direkten Gefahr ausgelöst. Es bedeutet, dass die Gefahr unmittelbar bevor steht und schon eingetreten ist. Schalten Sie Ihr Radio oder Fernseher ein und beachten Sie die Verhaltensmaßnahmen. |
| 4. Signal | ![]() |
Bei Entwarnung wird ein gleichbleibender Dauerton von 1 Minute Dauer ausgelöst. Das bedeutet das Ende der Gefahr. Ausgelöst wird er nur nach einem vorausgegangenem Alarmsignal. Beachten Sie unbedingt weiterhin die Durchsagen im Radio oder Fernsehen, es kann vorübergehend weitere Einschränkungen für die Zivilbevölkerung geben. |
Bei einem Wasserrohrbruch ist sofort der Zulauf abzusperren. Absperrmöglichkeiten sind bei allen Baten im Keller, meistens in der Nähe der Wasseruhr, bei Neubauten oft auch in der Wohnung vorhanden. Mieter und Hauswarte sollten daher wissen, wo sich die Absperrorgane befinden. Bei diesen Schäden kann auch die Feuerwehr nicht mehr tun. Ausgelaufenes Wasser kann vom Fußboden mit Müllschaufeln, Scheuerlappen und Eimern aufgenommen werden. Pumpen der Feuerwehr können erst eingesetzt werden, wenn größere Wassermengen ausgelaufen sind, die einen Zentimeter hoch stehen und wichtige Güter gefährdet sind. Wegen der Brandgefahr sollten eingefrorene Wasserrohre nicht mit offener Flamme aufgetaut werden, sondern mit heißen Lappen. Vor dem Auftauen einer jenen Leitung ist der Zulauf abzusperren.
In den vergangenen Jahren ist es in Hanau mehrmals durch Regen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu überfrierender Nässe und somit zu extremen Glatteis gekommen. Es war vor allem eine starke Häufung von Verkehrsunfällen und von verletzten Personen durch Stürze zu verzeichnen. Bitte verwenden Sie geeignetes Schuhwerk und nehmen Sie bei Glätte die Hände aus den Jacken- bzw. Manteltaschen, lassen Sie Ihren Aktenkoffer für einen Tag in Ihrem Büro oder zuhause, so haben Sie die Hände frei um sich bei einem Sturz abstützen zu können. Meiden Sie ungestreute, ungeräumte oder abschüssige Gehwege oder Straßen. Verzischten Sie auf Ihr Auto. Nutzen Sie nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel. Bitte denken Sie daran, auch für die Feuerwehr, Polizei oder Rettungsdienste herrscht Glatteis, sodass sich die Fahrzeiten zu den Unfallstellen bzw. Einsatzstellen und anschließend in die Krankenhäuser verlängern.
Die Feuerwehr Hanau stellt bei Einsätzen im Winter immer wieder fest, dass ein großer Teil der für die Entnahme von Löschwasser benötigten Hydranten vereist und oft mit Schnee bedeckt sind. Hydranten liegen meist auf Gehwegen in Fahrbahnnähe und werden beim Schneeräumen nicht nur übersehen, sondern oft noch bis zu 50 cm hoch mit Eis und Schnee zugedeckt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bildet der tauende und wieder gefrierende Schnee einen dicken Eispanzer und macht der Feuerwehr die Löschwasserversorgung fast unmöglich. Einen hierdurch verzögerte Brandbekämpfung kann unter Umständen Menschleben kosten und hohe Sachschäden verursachen. Hauseigentümer, Hausverwaltungen und Hausmeister möchten wir daher daran erinnern, unbedingt die Hydranten für die Feuerwehr von Eis und Schnee freizuhalten. Dies ist übrigens im Straßenreinigungssatzung auch so vorgeschrieben. Deshalb sollten Hauseigentümer, Hausverwalter und Hauseigentümer ihren Verpflichtungen nachkommen. Eventuell kann der Geschädigte Schadensersatz gegenüber dem zur Räumung Verpflichteten geltend machen.
Hydranten werden durch 25 cm x 20 cm große Schilder mit rotem Rand kenntlich gemacht. Hinter dem “H“ für Hydrant ist der Wasserrohrdurchmesser (in Millimetern) und darunter die Entfernung des Hydranten vom Hydrantenhinweisschild (in Metern) angegeben.
Eiszapfen, die von Gebäuden auf Gehsteigen zu stürzen drohen, stellen zwar eine Gefahr dar, machen aber nicht immer den Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Hauswarte und auch Mieter können von einem Balkon, einem Wohnungsfenster oder einer Dachluke aus zum Beispiel mit einem Besenstil erreichbare Eiszapfen abstoßen. Es darf aber nicht vergessen werden, während dessen den Gehweg von einer anderen Person absperren zu lassen. Die Eiszapfen sollten abgestoßen werden, bevor sie eine gefährliche Größe erreicht haben.
Auch Schneewehen, die von Dächern auf stark benutze Fußgängerbereiche zu stürzen drohen, erfordern nicht immer den Einsatz der Feuerwehr. Hauswarte und Mieter sollten bei der Beseitigung der Schneewehen genauso vorgehen wie beim Abstoßen der Eiszapfen. Erst wenn mit Eigenmitteln nichts erreicht werden kann, sollte die Feuerwehr gerufen werden.
Bei einsetzendem Tauwetter kann das Schmelzwasser von Höfen, Parkplätzen usw. oft nicht abfließen, weil die Gullis eingefroren sind. Die Folge davon ist, dass das Schmelzwasser in nahegelegene Kellerräume läuft und dort Schäden verursacht. Um das zu vermeiden, sollten auch die Gullis auf Höfen, Parkplätzen o.ä. rechtzeitig freigelegt und aufgetaut werden.
Fahren sie nur mit Ganzjahres- oder Winterreifen, niemals jedoch mit Sommerreifen. Sie gefährden dadurch sich selbst und die anderen Verkehrsteilnehmer. Überprüfen sie die Beleuchtung ihres Fahrzeuges auf Funktion und lassen- oder tauschen sie defekte Birnen an Ihrem Fahrzeug umgehend aus. Legen Sie sich in der Winterzeit eine Decke in den Kofferraum, sodass sie sich bei einer Autopanne diese überlegen und wärmen können. Natürlich können sie zudem auch eine Mütze, einen Schal und ein paar Handschuhe in einen Stoffbeutel legen und diesen ebenfalls im Kofferraum für alle Fälle verstauen. Füllen sie in ihre Scheibenwischanlage ausreichend Frostschutzmittel ein, damit diese nicht einfrieren kann und sie freie Sicht bei Ihren Autofahrten haben. Befreien Sie vor Beginn ihrer Fahrt die Windschutz-, Seiten- und Heckscheibe von Eis und Schnee. Kehren sie große Schneemengen von ihrem Fahrzeug und achten sie darauf, das die Beleuchtung und das KFZ-Kennzeichen durch diese nicht verdeckt sind. Hierdurch können sie im Straßenverkehr besser wahrgenommen und andere Verkehrsteilnehmer können nicht verletzt werden. Achten sie vor und während eines Überholvorganges eines LKW darauf, ob dieser Eisplatten vom Fahrzeugdach verliert. Der Fahrzeugführer wäre zwar zur vorherigen Überprüfung und Entfernung des Eises verpflichtet gewesen, hat dies dann aber nicht getan. Halten sie Abstand von dem LKW und machen sie den Fahrzeugführer ggf. auf diese Missstände aufmerksam.
Jedes Jahr in der Advents- und Weihnachtszeit ereignen sich zahlreiche Brände von Adventskränzen, -gestecken und Weihnachtsbäumen. Brandursache in fast allen Fällen: unsachgemäßer oder leichtsinniger Umgang mit brennenden Wachskerzen. Kann ein Entstehungsbrand nicht beim allerersten Versuch gelöscht werden - Raum verlassen - Türen schließen und die Feuerwehr (Notruf 112) alarmieren.
Einen gefüllten Wassereimer und einen Scheuerlappen, eine Gießkanne oder eine Blumenspritze in greifbarer Nähe bereitstellen.
Brennende Kerzen immer beaufsichtigen!
Brennende Kerzen nie alleine lassen - insbesondere nicht mit kleinen Kindern, auch nicht nur eine Minute!
Keine Wunderkerzen verwenden ( auch der Umwelt zuliebe )!
Nur Sicherheitszündhölzer zum Anzünden von Kerzen verwenden
Aufstellen in ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen.
Auf eine feuerbeständige Unterlage legen, z.B. Blech oder Porzellanteller.
Ihren Weihnachtsbaum standsicher aufstellen und gegen Umkippen sichern.
Den Baum regelmäßig mit Wasser versorgen, um ein Austrocknen zu verhindern oder zu verzögern.
Aufstellungsort so wählen, dass ausreichender Abstand zu anderen brennbaren Gegenständen, z.B. Vorhänge, Teppiche, Möbel, eingehalten werden kann.
Wir empfehlen die Verwendung von elektrischen Kerzen und Lichtern mit VDE-Zeichen anstelle von Wachskerzen.
Wachskerzen sollen sicher befestigt werden.
Nur nichttropfende Kerzen verwenden.
Auf genügend Höhen- und Sicherheitsabstand der Kerzen zu anderen brennbaren Materialien achten.
Wachskerzen von oben nach unten, an der Rückseite beginnend anzünden und in umgekehrter Reihenfolge löschen.
Trockene Zweige und trockene Bäume entfernen., sie verbrennen explosionsartig!
Abholtermine der Müllabfuhr nutzen.