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Rauchmelder

Täglich verunglücken in Deutschland durchschnittlich zwei Menschen tödlich durch ein Feuer, meistens in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit davon stirbt an einer Rauchvergiftung und zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht. Denn Rauch ist schneller als Feuer - und lautloser. Daher können Rauchmelder eine gewisse Sicherheit geben.


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Ein solcher Rauchmelder kann Ihr Leben und das Ihres Kindes retten!


Die Feuerwehr Hanau-Mittelbuchen empfiehlt die Installation von Rauchmeldern in den eigenen vier Wänden. Die Rauchmelder sind vorzugsweise vor / in den Schlafräumen, in den Fluren, Treppenräumen und Kinderzimmern zu installieren. Dies ist aber nur der “minimale Schutz“, der “optimale Schutz“, schließt alle Zimmer und Räume ein. In größeren Häusern ist es sinnvoll, die Rauchmelder miteinander zu vernetzen, so dass ein Keller- oder Dachbodenbrand auch von den in der Wohnung installierten Geräten gemeldet wird.


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  Achten Sie auf dieses Prüfzeichen!

                Prüfzeichen

Worauf Sie beim Kauf eines Rauchmelders achten sollten:

  • Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig.
  • Nur geprüfte Geräte, die das Prüfzeichen VDS oder GS (CE-Zeichen) aufweisen, garantieren einen wirksamen Schutz.
  • Kinderzimmer und Schlafzimmer sind die wichtigsten Orte für einen Rauchmelder.Einen Mindestschutz bietet ein Rauchmelder pro Etage, dann möglichst im Flur.
  • Verwenden Sie nur geprüfte Rauchmelder. Empfehlenswert sind batteriebetriebene Geräte. Sie bleiben auch bei Stromausfall funktionsfähig. Muss die Batterie ausgetauscht werden, ertönt ein Warnsignal.
  • Die Geräte sollten über einen Testknopf verfügen.

Die Rauchmelder sind in Warenhäusern, Baumärkten, über den Versandhandel und natürlich im Fachhandel, z.B. für Brandschutz und Sicherheitstechnik, zu beziehen.

Die Hessische Bauordung vom 18. Juni 2002 (GVBl IS. 274 wurde im Jahre 2004 geändert und so müssen Bestehende Wohnungen bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend ausgestattet sein.


Allgemeines

  • Rauchen Sie niemals im Bett.
  • Lassen Sie offenes Feuer (Kerzen) niemals unbeaufsichtigt und achten Sie auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien.
  • Brennende Kerzen stets auf eine nicht brennbare Unterlage stellen.
  • Der erste Rettungsweg ist der Treppenraum. Achten Sie darauf, dass dieser nicht durch brennbare oder sperrige Gegenstände (Schränke, Fahrräder, Kinderwagen, etc.) blockiert wird. Lagern Sie kein Altpapier oder Wertstoffsäcke unter der Treppe.
  • Brand- und Rauchschutztüren sollen die Ausbreitung von Feuer und Rauch eingrenzen. Verkeilen Sie diese nicht und lassen Sie die Türen stets geschlossen.
  • Löschen Sie niemals brennendes Fett mit Wasser. Decken Sie die Pfanne mit einem Deckel ab.

Achten Sie auf Feuerwehrzufahrten. Diese dürfen nicht zugeparkt werden.

Gefahr bei Dauereinsatz des Fernsehers

Kaum ein anderes elektrisches Gerät ist so oft im Dauereinsatz wie der Fernsehapparat. Beim stundenlangen Zuschauen denken die Wenigsten an die starke Erwärmung des Gerätes. Um eine Überhitzung und ihre Gefahren zu vermeiden, rät die Feuerwehr Hanau-Mittelbuchen dazu, ein paar Grundregeln zu beachten.

Das Gerät sollte möglichst frei stehen, wobei mindestens 10 cm Abstand von einer Wand sein sollten, um die Betriebswärme abführen zu können. Ist das Gerät in eine Schrankwand integriert, so ist die Be- und Entlüftung um so wichtiger. Hier sollten auf jeden Fall diese Lüftungsöffnungen frei sein und nicht z.B. durch Zeitschriften bedeckt sein. Nach Ausschalten des Gerätes sollten nicht sofort die Türen der Schrankwand geschlossen werden, sonst kann die vorhandene Restwärme nicht entweichen und heizt den gesamten Schrank auf. Ist das Fernsehgerät eingeschaltet, sollte es nie unbeaufsichtigt bleiben. Bei längerer Abwesenheit empfehlen wir, das Gerät über den Hauptschalter auszuschalten, die Bereitschaftsschaltung (stand by) also zu deaktivieren. Noch besser ist es jedoch, in einem solchen Fall aber auch bei der Gefahr eines Gewitters sowohl den Antennen- als auch den Netzstecker herauszuziehen. Bei ungewöhnlichen Bildstörungen oder gar Brandgeruch sollte der Fernseher sofort abgeschaltet und der Stecker herausgezogen werden. Sollte der Fernseher dennoch einmal brennen, sollte Sie in diesem Fall sofort das Gerät abschalten und den Netzstecker herausziehen. Dann die Feuerwehr, Notruf: 112 alarmieren. Danach die Rückwand des Gerätes mit einer Wolldecke, keinesfalls mit einer Kunstfaserdecke abdecken, um den Brand zu ersticken. Bei allen Löschversuchen sollten die Personen nur seitlich des Gerätes stehen, da in solchen Fällen stets die Gefahr einer Implosion der Bildröhre besteht. Durch die dabei herausgeschleuderten Glassplitter kann es zu empfindlichen Verletzungen kommen.


Gefahrloses Grillvergnügen


Im Sommer ist das Grillen im Garten und in der Natur für viele ein großes Vergnügen. Damit es ein solches bleibt, raten wir dazu, einige grundlegenden Regeln zu beachten. Achten Sie unbedingt darauf, dass ein standsicherer Grill auf feuerfestem Untergrund eingesetzt wird. Wichtig ist auch der ausreichende Sicherheitsabstand von Feld, Wald und Flur sowie von anderen brennbaren Stoffen. Bei Grillplätzen in Waldnähe stets darauf achten, dass die Glut nicht vom Wind verweht wird. Im Hochsommer besteht oftmals akute Waldbrandgefahr. Benutzen Sie nur geeignete Zündhilfen wie Grillanzünder, Trockenspiritus oder Pasten. Nehmen Sie niemals Brennspiritus oder Benzin. Denn diese Flüssigkeiten verdunsten bereits bei Umgebungstemperatur. Dabei kann es blitzartig zu Durchzündungen und somit zu schwersten Verbrennungen kommen. Tropft Fett in die Grillkohle, so kann sich diese entzünden. Deshalb für alle Fälle Löschmittel, z.B. einen Eimer mit Wasser oder den Autofeuerlöscher, bereithalten. Angenehm ist das Grillen mit einem Gasgrill. Hier sollte beachtet werden, dass alle Anschlüsse dicht sind und der Verbindungsschlauch zum Grill nicht der Hitze ausgesetzt ist. Auch sollte nie in einem Raum gegrillt werden, der keine Zu- oder Abluftmöglichkeiten hat. Hier besteht Vergiftungs- oder Erstickungsgefahr. Grillkohle sollte nach dem Grillen erst dann entsorgt werden, wenn sie total abgekühlt ist und selbst dann sollten die Reste nicht in Plastikbehälter oder Kartons eingefüllt werden. Geeignet ist hier ein Blecheimer. Wer dazu keine Zeit hat, sollte die Glutreste unbedingt sorgfältig ablöschen und falls möglich vergraben.


Kindliches Spiel mit dem Feuer


Der Umgang mit Feuer kann verheerende Folgen haben. Kindern ist diese Gefahr nicht bewusst. Eltern sollten ihren Kindern unter Aufsicht und altersangemessen den richtigen Umgang mit Streichhölzern, Kerzen und Feuerzeugen beibringen. Nur so kann die notwendige Vorsicht gegenüber solchen gefährlichen Gegenständen oder Situationen rechtzeitig erlernt werden.

Diese spielerisch erworbene Vorsicht ist die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme gegen Brände jeder Art.

Streichhölzer und Feuerzeuge sollten nie achtlos herumliegen, sondern so aufbewahrt sein, dass die Kleinen nicht drankommen. Auch sollte man Kinder nie zum Einkaufen von Zündhölzern schicken oder sie bei offenem Licht und Feuer unbeaufsichtigt lassen. So vermeiden Eltern, Großeltern oder Freunde die teilweise schlimmen Folgen, die das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann.


Freihalten von Rettungswegen


Aus Erfahrung wissen wir, wie groß plötzlich die Not ist, wenn Feuerwehrzufahrten oder Rettungswege blockiert sind. Wertvolle Minuten gehen verloren, wenn meist schweres Rettungsgerät weit getragen werden muss. Diese Zeit kann unter Umständen Menschenleben kosten.

Deshalb soll das Fahrzeug nie, d.h. auch nicht für kurze Zeit in Bereichen abgestellt werden, die als Brandschutzzone, Feuerwehrzufahrt oder -fläche gekennzeichnet ist. Denn solche Bereiche dienen als Bewegungsflächen für Einsatzfahrzeuge, z.B. für Drehleitern, welche einen großen Aktionsradius benötigen, um wirksam eingesetzt werden zu können. Parken Sie immer so, dass eine Mindestdurchfahrtsbreite von 3 m für die Einsatzfahrzeuge zur Verfügung steht und sollte eine Straße einmal enger sein, dann halten bzw. parken sie ihr Fahrzeug dort nicht! Auch Sperrpfosten sollten nicht zugestellt werden, da diese in der Regel durch uns heraus genommen oder umgeklappt werden können. Halten Sie Hydranten an Straßen- und Bürgersteigen frei, da diese für die Feuerwehr oft die einzige Entnahmestelle für Löschwasser darstellen.

Gebäude, die weiter von öffentlichen Straßen entfernt liegen, können von der Feuerwehr nicht angefahren werden. Hier müssen oft längere Strecken zu Fuß mit schwerem Einsatzgerät zurückgelegt werden. Daher müssen solche Zugänge eine Breite von 1,25 m und Türbreiten von 1 m haben. Diese Wege dürfen also nicht als Abstellfläche genutzt werden.

Halten Sie bei einem Unglücksfall genügend Sicherheitsabstand zu den Lösch- und Rettungsmannschaften. Behindern Sie deren Arbeit nicht.

Hier appelliert die Feuerwehr an das Verantwortungsbewusstsein. Man hilft dabei aber auch sich selber, da nur durch genügend Sicherheitsabstand eine Eigengefährdung ausgeschlossen werden kann.

Beachten Sie unbedingt die Anweisungen von den Feuerwehr, denn gerade bei Großbränden gibt es oft auch unsichtbare Gefahren durch giftige Dämpfe und Brandrauch.

Umgang mit Elektrogeräten

Zu den häufigsten Brandursachen in Privathaushalten gehört die Elektrizität. Daher raten wir zur besonderen beim Umgang mit elektrischem Haushaltsstrom.

  • Beim Kauf neuer Geräte auf die Zeichen GS (geprüfte Sicherheit) und VDE (Verband Deutscher Elektrotechniker) achten. Stets vor Gebrauch eines neu gekauften Gerätes die Bedienungsanleitung aufmerksam durchlesen.
  • Elektrische Geräte bedürfen der Pflege und sollten in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Dies gilt besonders für Kabel und Stecker.

  • Defekte Geräte sollte man nie selbst reparieren, sondern dies immer dem Fachmann überlassen.
  • Eingeschaltete Elektrogeräte nie unbeaufsichtigt lassen, auch wenn eine Abstellautomatik am Gerät vorhanden ist. Nach Benutzen des Gerätes den Stecker ziehen, dabei den Stecker jedoch nie am Kabel aus der Steckdose herausreißen.
  • Nie behelfsmäßige Steckdosen verwenden, an jede Steckdose nur ein Gerät anschließen, d.h. nicht über eine Steckdose und ein angeschlossenes Verteilerstück mehrere Geräte gleichzeitig anschließen. Denn besonders bei älteren Stromkabeln kann durch die Erwärmung der Leitungen die Isolierung schmelzen und so ein Brand entstehen
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  • Sind Kinder im Haushalt, sollten die Steckdosen mit Kindersicherungen abgesichert sein.
  • Geräte, die heiß werden (z.B. Kochgeräte, Bügeleisen oder Tauchsieder) sollten stets nur auf feuerfeste Unterlagen abgestellt und nur unter Aufsicht verwendet werden.
  • Bei Benutzung eines Heizstrahlers oder eines Heizlüfters muss besonders darauf geachtet werden, dass sich keine brennbaren Gegenstände in deren Nähe befinden, die sich durch den Betrieb erhitzen und damit entzünden können. Gleiches gilt für Lampen in Kellern und auf Speichern. Auch diese können durch ihren Betrieb soviel Wärme erzeugen, dass sie in der Nähe liegende brennbare Gegenstände entzünden können.
  • Fernsehgeräte erzeugen viel Wärme, man sollte sie daher möglichst frei aufstellen.
  • Beim Einbau in Schränke sollten brennbaren Materialien wie Vorhänge aus dem Bereich des Fernsehers entfernt werden.
  • Sind die Geräte abgeschaltet, bei Einbaugeräten die Schranktüren nicht sofort schließen, damit sich das Gerät abkühlen kann.
  • Bei Gewitter oder längerer Abwesenheit Antennen- und Netzstecker herausziehen, zumindest aber die Standby-Schaltung abschalten.

Besonders gefährlich ist das Arbeiten an Sicherungen. Dies sollte ganz unterlassen werden. Auf keinen Fall dürfen Sicherungen überbrückt oder repariert werden. Hier kommt nur der komplette Austausch in Betracht.

Umgang mit Feuerlöschern

Nach Erfahrungen der Feuerwehr Hanau-Mittelbuchen können richtig eingesetzte Feuerlöscher Leben retten. Deshalb sollte jeder mit einem Feuerlöscher umgehen können und wissen, wo der nächste Feuerlöscher untergebracht ist.

Jeder sollte sich sodann mit der Aufschrift des Löschers vertraut machen, insbesondere damit, wie er im Ernstfall zu betätigen ist.


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